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Algerische Geschichte


Nach wie vor wird Algerien, das Land der Berber, als französisches Einflussgebiet betrachtet. Das liegt vor allem an der Geschichte Algeriens. Durch die Kolonialpolitik Frankreichs sind diese beiden Länder noch immer eng verbunden, obwohl sich dies mittlerweile auf die wirtschaftliche Ebene verlagert hat.


Jedoch blickt Algerien auf eine lange Historie der Kriege und Eroberungen zurück. Antike Weltmächte, wie die Karthager und die Römer, kämpften einst um das Land. Zudem gab es mehrere Länder, die darauf aus war, Algerien in den letzten dreihundert Jahren zu kolonisieren. Dennoch konnte sich Frankreich erst im neunzehnten Jahrhundert das Land einverleiben und kolonisieren.

Viele Bauwerke bezeugen diesen geschichtlichen Werdegang Algeriens, indem sie die Beeinflussung der jeweils vorherrschenden Macht zelebrieren. Die nach wie vor gut erhaltenen Ruinen verleiten allerlei Forscher, ihren Urlaub in Algerien zu verbringen.

Jedoch wurde auch die Kultur durch die unterschiedlichen Einflüsse der zahlreichen Besetzer geprägt. Im politischen System kann man den Kontrast zwischen muslimischer und französisch- kolonialer Prägung feststellen. Der Staat ist zwar nach westlichen demokratischen Vorbild organisiert, jedoch werden in den Sonderrechten des Präsidenten und der Wali die arabische Prägung ersichtlich.

Außerdem finden sich Suggestionen in der algerischen Justiz des osmanischen Reiches und der französischen Kolonialherrschaft. Die Form, der aus dem osmanischen Reich entstandenen muslimischen Prägung in der Rechtssprechung und der europäischen Ausrichtung durch die französische Kolonialherrschaft in der Organisation der Judikative ist unübersehbar.

Auch bei der kulinarischen Kost trifft man sowohl auf europäische wie arabische Einflüsse. Beim Verzehr eines Karantika wird dieser Kontrast zwischen europäischen und arabischen Kulturkreis auf dem Gaumen bewusst.

Geschichtliche Epochen Algeriens




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